Mittwoch, 4. Februar 2026
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José Cuervo Fabrik in Tequila wiedereröffnet: Was war der Grund für die Schließung?

José Cuervo Fabrik in Tequila wiedereröffnet: Was war der Grund für die Schließung?

Die Tequila 1800 Fabrik von José Cuervo in Jalisco, eines der ikonischsten Komplexe der Branche, wurde kürzlich geschlossen. Nach einem Treffen im Regierungspalast und mit Vermittlung der Regierung von Jalisco wurde eine Einigung erzielt.

Kürzlich wurde die Tequila 1800 Fabrik von José Cuervo in Jalisco, einem der symbolträchtigsten Komplexe der Branche, geschlossen. Nach einem Treffen im Regierungspalast und mit Vermittlung der Regierung von Jalisco und des Bundes haben das Unternehmen und die Stadtverwaltung von Tequila eine Einigung erzielt, die die Wiedereröffnung der Anlage und die Deeskalation des Konflikts ermöglichte.

Der Konflikt begann mit Anschuldigungen von Steuerschulden und Fragen zur Legalität der kommunalen Gebühren. Nach Angaben der Stadtverwaltung von Tequila unter der Leitung von Diego Rivera Navarro schuldete das Unternehmen die Grundsteuer, die die Gemeinde auf rund 60 Millionen Pesos geschätzt hatte.

Darüber hinaus wies die Stadtverwaltung darauf hin, dass die für den normalen Betrieb der Fabrik erforderlichen Baugenehmigungen, Urbanisierungs- und Betriebslizenzen nicht ordnungsgemäß waren. Unter diesem Argument schloss die Stadtverwaltung die Anlage und sicherte die Einrichtungen mit Unterstützung lokaler Polizisten ab. Stundenlang war die industrielle Tätigkeit zum Stillstand gekommen.

Aus kommunaler Sicht rechtfertigte die Schuld die Maßnahme. Für José Cuervo war die Summe jedoch völlig unverhältnismäßig: laut dem Generalsekretär der Regierung, Salvador Zamora, “überhöht”. Das Unternehmen behauptete, der Betrag entspreche weder den historischen Katasterwerten noch den Zahlungen, die es in den Vorjahren regelmäßig geleistet hatte.

Am Ende der Verhandlungen versicherte der Generalsekretär der Regierung, Salvador Zamora, dass der Dialog eine gefährliche Eskalation verhindert habe:

„Durch Dialog, Konzertierung und technische Elemente beider Parteien konnten wir einen Konsens erzielen, damit das Unternehmen Cuervo wie gewohnt arbeiten kann. Dass die Arbeitnehmer sicher sein können, dass dieses Unternehmen weiterhin bestehen bleibt.“

„Durch Dialog, Konzertierung und technische Elemente beider Parteien konnten wir einen Konsens erzielen, damit das Unternehmen Cuervo wie gewohnt arbeiten kann. Dass die Arbeitnehmer sicher sein können, dass dieses Unternehmen weiterhin bestehen bleibt.“

Der Bürgermeister Diego Rivera Navarro veröffentlichte seinerseits ein Video in den sozialen Medien, in dem er sich für die Kooperationsbereitschaft des Unternehmens sowie der staatlichen und föderalen Regierungen bedankte. Dort bestätigte er:

„Die ausstehenden Zahlungen werden nun beim Finanzamt geleistet.“

„Die ausstehenden Zahlungen werden nun beim Finanzamt geleistet.“

Explosionsgefahr bei Kesseln in der José Cuervo Fabrik

Bagasse, der zukünftige Brennstoff für Tequila?

Bagasse, der zukünftige Brennstoff für Tequila?

Sobald die Stadtbehörden die Einstellung des Betriebs der Anlage angeordnet hatten, versuchten Inspektions- und Überwachungspersonal, die Kessel abzuschalten, Maschinen, die industrielle thermische Prozesse aufrechterhalten, die nicht abrupt unterbrochen werden können. Was wie eine Verwaltungsmaßnahme aussah, eskalierte zu einer Frage der öffentlichen Sicherheit.

Angesichts der Gefahr griffen die staatliche Katastrophenschutzbehörde und die staatliche Polizei ein, übernahmen die Kontrolle über das Gelände und warnten, dass die kommunale Maßnahme Folgendes gefährde:

  • Die Stabilität der Anlagen
  • Die Unversehrtheit des Personals
  • Die Sicherheit der Anwohner

Die Stabilität der Anlagen

Die Unversehrtheit des Personals

Die Sicherheit der Anwohner

Zentrale Vereinbarungen zur Wiedereröffnung der José Cuervo Fabrik

Am Donnerstag trafen sich Vertreter von José Cuervo, Bürgermeister Diego Rivera Navarro, Generalsekretär Salvador Zamora sowie Bundesbeamte des Innenministeriums und Behörden des Grundbuchamtes zu einer Verhandlungsrunde im Regierungspalast.

Das Treffen endete mit drei zentralen Vereinbarungen:

  1. Die Gemeinde wird die Katasterinformationen aktualisieren:
  • Klare Abgrenzung des städtischen Gebiets des Fabrikgeländes
  • Aktualisierung der Katasterinformationen
  • Erlass einer rechtlichen Entscheidung, die beiden Parteien Sicherheit gibt

Klare Abgrenzung des städtischen Gebiets des Fabrikgeländes

Aktualisierung der Katasterinformationen

Erlass einer rechtlichen Entscheidung, die beiden Parteien Sicherheit gibt

2. José Cuervo wird seine steuerlichen Verpflichtungen erfüllen

Das Unternehmen zahlt:

  • Die aktualisierte Grundsteuer
  • Die entsprechenden Urbanisierungs- und Betriebslizenzen

Die aktualisierte Grundsteuer

Die entsprechenden Urbanisierungs- und Betriebslizenzen

All dies auf der Grundlage der neuen Katasterinformationen, die die Gemeinde klären muss.

3. Die Landesregierung wird die Verfahren begleiten

Um weitere Unstimmigkeiten zu vermeiden, unterstützt die Regierung von Jalisco:

  • Die Abwicklung beim Grundbuchamt
  • Die technische Überprüfung der Bewertung
  • Die Überwachung der Einhaltung administrativer Vorschriften

Die Abwicklung beim Grundbuchamt

Die technische Überprüfung der Bewertung

Die Überwachung der Einhaltung administrativer Vorschriften

Ziel ist es, dass die Fabrik ohne rechtliche Zweifel betrieben wird und die Gemeinde korrekt Einnahmen erzielt.

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