Sheinbaum und Lula besprechen Kooperation zwischen Pemex und Petrobras
Die Präsidentin Mexikos, Claudia Sheinbaum, und der Präsident Brasiliens, Lula da Silva, erörterten die bilaterale Agenda, einschließlich der Energiekooperation zwischen Mexiko und Brasilien.
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum und der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva haben die Fortschritte auf der bilateralen Agenda erörtert, einschließlich der Energiekooperation zwischen Mexiko und Brasilien. Dies gaben beide Staatschefs über ihre jeweiligen
Worüber sprachen Sheinbaum und Lula?
Die Staatschefs führten ein 40-minütiges Videogespräch, um die von beiden Regierungen eingegangenen Verpflichtungen zur Zusammenarbeit und zum politischen Dialog zu überprüfen. Im Energiebereich hoben sie die Fortschritte einer Agenda hervor, die von der Zusammenarbeit bei Biokraftstoffen bis zur Kooperation zwischen Pemex und Petrobras reicht.
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staatsunternehmen ist nicht neu, da diese Ankündigung fast zwei Monate nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung erfolgt.
Das Gespräch umfasste auch die Stärkung des bilateralen Handelsrechtsrahmens sowie Fortschritte in den Bereichen Gesundheit, Tourismus, öffentliche Verwaltung, Wissenschaft, Technologie und Innovation. Darüber hinaus einigten sich beide Regierungen darauf, die VI. Sitzung der binationalen Kommission Mexiko-Brasilien voranzutreiben, ein Mechanismus zur Konkretisierung verschiedener Kooperationsinitiativen.
Was besagt die Absichtserklärung zwischen Pemex und Petrobras?
Die Vereinbarung zwischen Pemex und Petrobras sieht gemeinsame Chancen in der Exploration und Produktion von Kohlenwasserstoffen vor, einschließlich der Revitalisierung reifer Felder, seismischer Wiederaufbereitung und Projekte in tiefen und ultra-tiefen Gewässern, insbesondere im Golf von Mexiko. Sie berücksichtigt auch Schweröl- und extra-schwerölhaltige Bereiche und den Austausch von Wissen, Technologien und Best Practices unter Nutzung der Erfahrung von Petrobras im Offshore-Betrieb.
Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf industrielle Prozesse wie Raffinerie, Petrochemie, Düngemittel, Gasverarbeitung und Flüssigkeitsrückgewinnung. Sie umfasst auch Energieeffizienz, Emissionsreduzierung, Kohlenstoffabscheidung und die Produktion von Kraftstoffen mit geringerer CO2-Intensität.
Die Absichtserklärung hat eine Laufzeit von zwei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung. Sie stellt keine verbindliche Investitionsverpflichtung dar und begründet keine Gesellschaft, kein Konsortium und kein Joint Venture. Die identifizierten Projekte müssen durch spezifische Vereinbarungen, Machbarkeitsstudien und entsprechende Genehmigungen weitergeführt werden.
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