Trump kündigt 'reziproke' Zölle an: Worum geht es dabei?
Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat eine neue Handelspolitik angekündigt, die die Wirtschaftsbeziehungen des Landes zur Welt neu definieren könnte.
Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat eine neue Handelspolitik angekündigt, die die Wirtschaftsbeziehungen des Landes zur Welt neu definieren könnte. In einer Erklärung im Oval Office teilte der Präsident mit, dass seine Regierung reziproke Zölle auf diejenigen Nationen erheben wird, die Zölle auf amerikanische Produkte erheben.
“In Handelsfragen habe ich aus Gründen der Fairness beschlossen, einen reziproken Zoll zu erheben. Das heißt, was Länder den Vereinigten Staaten von Amerika berechnen, werden wir ihnen alle berechnen”, sagte der Präsident.
Es ist zu beachten, dass diese Entscheidung in einem Kontext von Handelsspannungen mit Ländern wie China, Mexiko und Kanada erfolgt, obwohl die Erhebung von Zöllen für die letzten beiden vorerst ausgesetzt ist.
Unterdessen räumte Trump ein, dass er keine genauen Zahlen für jedes Land hat, versicherte aber, dass sein Team Fall für Fall analysieren werde, um die entsprechenden Sätze zu bestimmen.
“Das jeweilige Land wird analysiert und es wird beobachtet, was sie uns berechnen. In fast allen Fällen berechnen sie uns etwas, was sehr zum Glück hat, dass wir sie berechnet haben”, erklärte er.
Wann treten die reziproken Zölle von Trump in Kraft?
Andererseits, obwohl Zölle durch eine Exekutivaktion eingeführt wurden, wird ihre Anwendung nicht sofort erfolgen. Das heißt, Trump sagte, er wolle den Ländern Zeit geben, ihre Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten neu zu verhandeln.
Darüber hinaus wird eine Gruppe von hochrangigen Beratern die genauen Zahlen und den Umsetzungsplan festlegen. Zu den Verantwortlichen für diese Aufgabe gehören Peter Navarro, Präsidentschaftsberater; Jamieson Greer, als Handelsvertreter nominiert; Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates; und Scott Bessent, Finanzminister.
Weitere Zölle von Trump für die Welt
Die Erhebung von Zöllen ist seit Trumps Präsidentschaftskandidatur sein Plan. Zu den ersten geplanten Maßnahmen gehörte die Erhebung von 25% Zöllen auf Importe aus
Der Regierungschef der Vereinigten Staaten kündigte außerdem einen Zollsatz von 25 % auf Stahl und Aluminium an, wobei die Möglichkeit besteht, dass dieser Zollsatz für Mexiko und Kanada auf 50 % erhöht wird, wenn bis zum 4. März keine Einigung erzielt wird. China hat unterdessen bereits einen Zoll von 10 % auf seine Exporte in die USA zu tragen.
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