Aufhebung von Trumps Zöllen: Auswirkungen auf Mexiko
Der Oberste Gerichtshof der USA hob Teile der von Donald Trump verhängten Zölle auf. Dies hat direkte Folgen für Handelspartner wie Mexiko.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat Teile der vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump verhängten Zölle aufgehoben. Dieses Urteil definiert die Befugnisse der Exekutive in der Handelspolitik neu.
Laut Berichten internationaler Medien stellt diese Entscheidung eine signifikante Änderung im Umgang mit zolltariflichen Instrumenten unter dem Vorwand wirtschaftlicher Notlagen dar.
Das Urteil führt neue Unsicherheiten im Welthandel ein und eröffnet ein Szenario mit direkten Auswirkungen auf Handelspartner wie Mexiko.
Zudem werden die rechtlichen Grenzen für zukünftige Handelsmaßnahmen der US-Regierung neu definiert.
Oberster Gerichtshof stoppt Trumps Zölle
In diesem Zusammenhang entschied das Oberste Gericht mit einer Abstimmung von sechs zu drei Stimmen, dass das International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) dem Präsidenten nicht die Befugnis zum Erheben von Zöllen gewährt.
Die Mehrheitsmeinung wurde vom Obersten Richter John Roberts verlesen, während die Richter Clarence Thomas, Samuel Alito und Brett Kavanaugh dagegen stimmten.
Das Gericht stellte fest, dass die herangezogene Gesetzgebung Trump nicht zur Erhebung von Handeszöllen ermächtigt, wodurch Teile der zuvor angewandten Zollmaßnahmen unwirksam werden.
Laut internationalen Berichten hatten Bundesgerichte diese Zölle bereits vor dem Urteil des Obersten Gerichtshofs für illegal erklärt, das nun deren Aufhebung bestätigte.
Gegenseitige Zölle werden ebenfalls ausgesetzt
Darüber hinaus wurden durch das Urteil auch die sogenannten gegenseitigen Zölle aufgehoben, die globale Geltung hatten und Länder wie Mexiko, Kanada und China betrafen.
Diese Maßnahmen wurden mit Argumenten zur nationalen Sicherheit und Themen wie dem Fentanyl-Schmuggel in die USA begründet.
Kritiker wiesen darauf hin, dass das IEEPA die Exekutive nicht ermächtige, in großem Umfang Handelsteuern ohne legislative Genehmigung zu erheben.
Mit der Entscheidung werden allgemeine Zölle aufgehoben, die in bestimmten Sektoren bis zu 25 % und 34 % erreichten.
Trump „eskaliert“ und kündigt neuen globalen Zoll von 10 % an
Die Bombe platzte jedoch schnell; nach Bekanntwerden der Entscheidung erklärte Donald Trump auf einer Pressekonferenz, dass er eine Durchführungsverordnung unterzeichnen werde, um einen zusätzlichen globalen Zoll von 10 % auf Importe zu erheben.
Die Maßnahme würde auf Abschnitt 122 des Handelsgesetzes von 1974 gestützt, der die Erhebung von Zöllen für einen Zeitraum von 150 Tagen erlaubt, mit der Möglichkeit der Verlängerung durch Kongresszustimmung.
Der Präsident erklärte, dass er nach Ablauf dieser Frist nach anderen rechtlichen Mechanismen suchen werde, um zusätzliche Abgaben zu erheben.
Er wies auch darauf hin, dass die geltenden Zölle im Rahmen der Abschnitte 232 und 301 in Kraft bleiben, wodurch ein Teil der aktuellen Handelspolitik fortbesteht.
Diese Abgaben, die weiterhin Handelsmaßnahmen unterliegen, umfassen unter anderem Produkte wie:
- Automobile
- Busse
- Autoteile
- Stahl
- Aluminium
- Kupfer
- Möbel
Auswirkungen auf Mexiko?
Die Aufhebung der von Trump verhängten Zölle bedeutet eine Erleichterung für mexikanische Industriesektoren.
Laut Informationen internationaler Medien litten Branchen wie die Automobil-, Stahl- und Aluminiumindustrie im Jahr 2025 aufgrund der Handelsunsicherheit unter einem Rückgang des industriellen BIP um 0,3 %.
Daher hat das Urteil unmittelbare und tiefgreifende Folgen für die bilaterale Handelsbeziehung zwischen Mexiko und den USA:
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Aussetzung spezifischer Abgaben: Die unter dem Vorwand einer „nationalen Notlage“ aufgrund des Fentanyl-Handels und von Handelsdefiziten verhängten Zölle werden aufgehoben. Obwohl viele Produkte unter dem T-MEC bereits befreit waren, reduziert die Maßnahme den Druck auf Sektoren, die nicht vollständig vom Abkommen abgedeckt sind.
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Millionen-Rückerstattungen: Mexikanische Unternehmen und Importeure in den USA, die diese Steuern gezahlt haben, können die Rückerstattung der Einnahmen beantragen. Es wird geschätzt, dass die Gesamteinnahmen aus diesen Zöllen allein im Jahr 2025 133 Milliarden US-Dollar betrugen.
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Verringerung der Unsicherheit: Die Abschaffung dieser Zölle, die in einigen Fällen bis zu 30 % bis 50 % reichten, ermöglicht es mexikanischen Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit wiederzugewinnen und Investitionen mit größerer Klarheit zu planen.
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Verlust politischer Hebelwirkung: Das Urteil schwächt Trumps Fähigkeit, Zölle als Verhandlungsinstrument in Migrations- und Sicherheitsfragen zu nutzen, wie es bei der Blockade von Öllieferungen nach Kuba der Fall war.
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Neuer globaler Zoll: Trump kündigte umgehend einen neuen globalen Zoll von 10 % unter Berufung auf andere Rechtsgrundlagen an, die von diesem Urteil nicht für ungültig erklärt wurden.
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Nutzung alternativer Gesetze: Die Regierung wird versuchen, „gegenseitige“ Zölle durch Abschnitte des Handelsgesetzes zu implementieren, die dem Exekutivorgan bestimmte Befugnisse einräumen.
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