Montag, 23. Februar 2026

Fußball-Weltmeisterschaften: Politische Konflikte und Sicherheitsbedenken im Wandel der Zeit

Fußball-Weltmeisterschaften: Politische Konflikte und Sicherheitsbedenken im Wandel der Zeit

Weltmeisterschaften wurden mehrmals von politischen Spannungen und bewaffneten Konflikten beeinträchtigt. Von Absagen wegen Weltkriegen bis zu Rückzügen von Ausrichtern wird der Einfluss internationaler Ereignisse beleuc

Im Laufe der Geschichte der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft haben politische Kontexte und bewaffnete Konflikte nur selten die Austragung des wichtigsten Fussballturniers beeinflusst. Von Absagen wegen Weltkriegen bis zum Rückzug eines Austragungsortes aufgrund interner Probleme spiegeln diese Episoden wider, wie das internationale Umfeld selbst die grössten Sportereignisse beeinflussen kann.

WM-Absagen wegen des Zweiten Weltkriegs

Die einzigen Male, bei denen die Weltmeisterschaft nicht stattfand, waren in den 1940er Jahren, bedingt durch den grössten kriegerischen Konflikt des 20. Jahrhunderts.

Das für 1942 geplante Turnier wurde angesichts des Verlaufs des Zweiten Weltkriegs abgesagt, der angesichts der globalen Krise die Organisation und die Teilnahme von Nationalmannschaften verunmöglichte.

Die gleiche Situation wiederholte sich 1946, als die Folgen des Konflikts – der 1945 endete – immer noch die Logistik und die für die Durchführung der Meisterschaft erforderlichen Bedingungen behinderten.

Diese beiden Absagen stellen den direkten Einfluss eines internationalen Konflikts auf die Geschichte des Weltfussballs dar.

Kolumbien 1986: Der einzige zurückgetretene Austragungsort

Der einzige Fall, in dem ein Austragungsort zurückgezogen und neu zugewiesen wurde, ereignete sich auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 1986.

Kolumbien, ursprünglich als Gastgeberdesigniert, verzichtete 1982 aus wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Infrastrukturproblemen und Sicherheitsbedenken aufgrund der internen Lage des Landes auf die Organisation.

Angesichts dieses Szenarios beschloss die FIFA, den Austragungsort an Mexiko zu vergeben, das das Turnier schliesslich zum zweiten Mal in seiner Geschichte ausrichtete.

Aussergewöhnlicher Einfluss auf die Turnierveschichte

Trotz der politischen Spannungen, die verschiedene Ausgaben im Laufe der Jahrzehnte umgaben, sind diese drei Episoden – zwei Absagen und eine Neuvergabe – die einzigen Fälle, in denen das Turnier organisationell direkt von Konflikten oder Krisen betroffen war.

Seitdem hat die FIFA die Kontinuität der Meisterschaft auch in komplexen Kontexten aufrechterhalten und die Weltmeisterschaft als eines der stabilsten Sportereignisse im internationalen Kalender gefestigt.

Der Artikel Las veces que un Mundial se vio afectado por conflictos políticos y de seguridad erscheint zuerst auf Líder Empresarial.