Freitag, 14. August 2026

Wer könnte an diesem Wochenende ohne Mobilfunk da stehen, wenn die Telefonnummer nicht registriert

Wer könnte an diesem Wochenende ohne Mobilfunk da stehen, wenn die Telefonnummer nicht registriert

Ab Samstag, dem 15. August, beginnt eine neue Ära für Mobilfunknutzer in Mexiko. Einige Handyverträge, die noch nicht mit dem Namen ihres Inhabers und der CURP verknüpft sind, könnten gesperrt werden.

Ab Samstag, dem 15. August, beginnt eine neue Ära für Mobilfunknutzer in Mexiko. Einige Handyverträge, die noch nicht mit dem Namen ihres Inhabers und der CURP verknüpft sind, könnten gesperrt werden. Diese Maßnahme ist Teil des neuen Identifizierungssystems für Telefonleitungen, das von der Comisión Reguladora de Telecomunicaciones (CRT) gefördert wird. Ziel ist es, jede Mobilfunknummer einer identifizierbaren Person zuzuordnen, um die Anonymität zu verringern, die bei Straftaten wie Betrug, Erpressung und virtueller Entführung genutzt wird.

Der Prozess betrifft nicht alle Nutzer gleichzeitig. Die Behörde hat einen progressiven Zeitplan festgelegt, der sich nach der letzten Ziffer der Handynummer richtet. Laut der offiziellen Website der CRT haben die ersten Nummern im Zeitplan als Frist den 15. August.

Nach Angaben der CRT wurden bisher 70.172.354 Leitungen verknüpft, was etwa 48 % des Universums entspricht, das diese Verpflichtung erfüllen muss. Das bedeutet, dass noch eine beträchtliche Anzahl von Leitungen zu verknüpfen ist und der Zeitplan in den kommenden Monaten weiter voranschreitet.

Welche Nutzer könnten ohne Anrufe, SMS und mobiles Internet dastehen?

Der neue Registrierungszeitplan für Telefonleitungen der CRT: Wann endet die Fristverlängerung?

Der neue Registrierungszeitplan für Telefonleitungen der CRT: Wann endet die Fristverlängerung?

Die erste Gruppe, die an diesem Wochenende aufpassen muss, sind Nutzer von Prepaid-Leitungen, deren Nummer auf 0 endet und die die entsprechende Verknüpfung noch nicht vorgenommen haben. Die CRT weist darauf hin, dass die Registrierung für Prepaid- oder Aufladeleitungen gilt, während Postpaid-Leitungen diesen Vorgang nicht durchführen müssen, wenn sie bereits bei Vertragsabschluss mit dem Namen des Inhabers verknüpft sind.

Zu den Hauptbetroffenen Nutzern gehören:

  1. Personen mit Prepaid-Leitungen, die auf 0 enden: Dies ist die Gruppe, die die erste Frist im Sperrzeitplan hat. Wenn die Nummer noch nicht verknüpft ist, kann der Dienst eingeschränkt werden.
  2. Nutzer, die eine SIM-Karte gekauft haben, ohne zuvor ihre Identifizierung vorgelegt zu haben: Das neue System zielt genau darauf ab, die Nutzung anonymer Mobilfunkleitungen zu beenden.
  3. Personen, die eine Leitung für geschäftliche Aktivitäten nutzen: Eine Handynummer kann der wichtigste Kontaktkanal für Verkäufer, Lieferanten, unabhängige Fachkräfte, Geschäfte und Unternehmer sein.
  4. Nutzer, die auf SMS zur Authentifizierung von Diensten angewiesen sind: Eine gesperrte Leitung kann den Empfang oder Versand von Nachrichten im Zusammenhang mit verschiedenen digitalen Operationen verhindern.
  5. Personen, die nicht wissen, welche Leitungen mit ihrer CURP verknüpft sind: Die Plattform ermöglicht es, die mit der Identität des Nutzers verknüpften Nummern abzufragen und die Verknüpfung derjenigen zu beantragen, die sie nicht mehr nutzen.

Es ist erwähnenswert, dass eine Sperrung nicht unbedingt den sofortigen und endgültigen Verlust der Nummer bedeutet. Das offizielle Portal gibt an, dass eine nicht registrierte Leitung vorübergehend gesperrt werden kann, bis die Verknüpfung erfolgt ist. Nach Abschluss des Verfahrens kann der Dienst wiederhergestellt werden.

Die CRT sieht auch vor, dass gesperrte Leitungen bestimmte Funktionen weiterhin zur Verfügung haben, darunter Anrufe an Notfalldienste und die Servicekanäle des Telekommunikationsanbieters. Der offizielle Zeitplan sieht vor, dass nach jeder Frist die nicht verknüpften Leitungen gesperrt werden.

Wie kann die Telefonleitung registriert werden, bevor sie gesperrt wird?

Das Verfahren kann digital über das offizielle Portal oder direkt über die Servicekanäle der Betreiber durchgeführt werden.

Um den Vorgang abzuschließen, muss der Nutzer:

  1. Das offizielle Portal aufrufen: Die Plattform ermöglicht die Auswahl des Telekommunikationsanbieters und den Beginn des Verknüpfungsprozesses.
  2. Die Handynummer angeben: Der Nutzer muss die zu registrierende Leitung angeben.
  3. Einen gültigen amtlichen Ausweis vorlegen: Die CRT akzeptiert den Stimmberechtigungsausweis oder Reisepass als gültige Dokumente zur Verifizierung.
  4. Den Ausweis fotografieren: Bei dem digitalen Verfahren werden Bilder des Ausweises aufgenommen, um die Daten zu überprüfen.
  5. Die Identitätsvalidierung durchführen: Das System verwendet die Kamera des Telefons, um einen Lebendigkeitstest durchzuführen und zu überprüfen, ob die Person, die den Vorgang durchführt, mit dem vorgelegten Ausweis übereinstimmt.
  6. Auf die Bestätigung warten: Nach Abschluss der Registrierung muss der Telekommunikationsanbieter bestätigen, dass die Leitung verknüpft wurde.

Die CRT stellt klar, dass der Prozess kostenlos ist und kein Fingerabdruck oder Iris-Scan erforderlich ist. Der Lebendigkeitstest wird verwendet, um während der Validierung zu überprüfen, ob es sich um eine reale Person handelt.

Es ist auch möglich, den Vorgang persönlich durchzuführen. Dazu kann der Nutzer mit einem gültigen amtlichen Ausweis ein Kundendienstzentrum seines Telekommunikationsanbieters aufsuchen.

Ein weiterer relevanter Punkt für Verbraucher ist, dass die Registrierung mit der Telefonnummer und nicht mit dem Gerät verknüpft ist. Daher bedeutet ein Wechsel des Mobiltelefons nicht, dass derselbe Vorgang für dieselbe Leitung wiederholt werden muss.

Was passiert, wenn jemand Leitungen hat, die er nicht mehr nutzt?

Das neue System kann auch dazu dienen, Leitungen zu identifizieren, die mit einer Person verknüpft sind, ohne dass diese sie anerkennt. Über die Abfragemöglichkeiten können Nutzer überprüfen, welche Nummern mit ihrer Identität verknüpft sind. Wenn sie eine Leitung finden, die sie nicht mehr nutzen oder nicht erkennen, können sie die Verknüpfung aufheben lassen.

Die CRT legt außerdem fest, dass die gesammelten Informationen von den Telekommunikationsunternehmen gemäß den geltenden Bestimmungen zum Datenschutz geschützt werden müssen.

Für diejenigen, die den Vorgang noch nicht durchgeführt haben, lautet die wichtigste Botschaft für dieses Wochenende, die letzte Ziffer der Handynummer zu überprüfen.

Wenn sie auf 0 endet, ist die Frist der 15. August 2026. Wenn sie auf 1 endet, ist die nächste Frist der 31. August. Danach wird der Zeitplan mit den anderen Ziffern fortgesetzt: 2 am 15. September; 3 am 30. September; 4 am 15. Oktober; 5 am 31. Oktober; 6 am 15. November; 7 am 30. November; 8 am 15. Dezember und 9 am 31. Dezember.

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