Mittwoch, 4. Februar 2026
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Vorläufige Ergebnisse der Mandatsrückruf-Abstimmung in Oaxaca

Vorläufige Ergebnisse der Mandatsrückruf-Abstimmung in Oaxaca

Die erste Mandatsrückruf-Abstimmung in Oaxaca verzeichnete geringe Beteiligung. Vorläufige Ergebnisse deuten auf Fortsetzung des Gouverneurs hin.

Die Mandatsrückruf-Abstimmung in Oaxaca ist die erste ihrer Art in der Geschichte des Bundesstaates und verzeichnete eine begrenzte Beteiligung. Es handelte sich um eine landesweite Abstimmung, die trotz noch nicht abgeschlossener Stimmenauszählung ein politisches und soziales Bild dieses beispiellosen Mechanismus der direkten Demokratie ermöglicht.

Die Abstimmung fand am Sonntag, den 25. Januar 2026 statt und war von Anfang an von einer geringen Bürgerbeteiligung geprägt, die kaum über 20 % der Wählerliste lag, weit unter den erforderlichen 40 % für eine bindende Wirkung. Dennoch stellt der Prozess einen relevanten Präzedenzfall für dasdemokratische Leben des Bundesstaates dar.

Die Wahllogistik beim Mandatsrückruf in Oaxaca

Für den Tag des Mandatsrückrufs plante das IEEPCO die** Einrichtung von 2.815 Wahlurnen** in den acht Regionen von Oaxaca. Davon konnten 99 % der geplanten Urnen eingerichtet werden. Insgesamt funktionierten 2.729 Wahlurnen, einschließlich derer in Gemeinden mit hoher politischer oder sozialer Konfliktgefahr. Die Gebietsabdeckung ermöglichte es den Bürgern über 18 Jahren, an diesem direkten Beteiligungsverfahren teilzunehmen.

Die logistische Dimension war bedeutend:

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  • Über 11.000 Personen beteiligten sich als Wahlhelfer.
  • Der Generalrat des IEEPCO akkreditierte 3.154 Wahlbeobachter.
  • 249 Personen bildeten die 25 Distriktsräte.
  • 120 Supervisorinnen und 710 Schulungs- und Wahlhelfer standen zur Verfügung.

Dieser Einsatz ermöglichte laut offiziellen Berichten einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Vorläufige Ergebnisse des Mandatsrückrufs in Oaxaca

Mit fortschreitender Auszählung zeichnete sich eine klare Tendenz ab. Laut Stand vom Montag um 6:43 Uhr verzeichnete das System des IEEPCO einen Fortschritt von 84,90 % bei der Auszählung der Stimmzettel.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren 2.390 Stimmzettel von insgesamt 2.709 gezählt, mit folgenden Ergebnissen:

  • 56,55 % der Stimmen für die Fortsetzung von Salomón Jara Cruz im Amt des Gouverneurs.
  • 40,57 % der Stimmen für den Rückruf des Mandats.

Der Unterschied war zwar nicht überwältigend, aber ausreichend, damit der Gouverneur selbst die vorläufigen Ergebnisse als Bestätigung der Bürgerunterstützung für seine Verwaltung bezeichnete. Die Option der Fortsetzung blieb während der Nacht und des frühen Morgens die Mehrheit und festigte kurzfristig die Erzählung politischer Stabilität.

Die auf dem Stimmzettel gestellte Frage war, ob die Bürger damit einverstanden seien, dass der Amtsinhaber wegen Vertrauensverlust abberufen werde oder ob er bis zum Ende seiner Amtszeit im Amt bleiben solle. Die Mehrheit der Wähler sprach sich für die Fortsetzung aus.

Sicherheit und Regierbarkeit während der Wahl

Ein Punkt, den die staatlichen Behörden hervorhoben, war die friedliche Durchführung des Verfahrens. Die operative Einsatzgruppe zur Wahlbeobachtung (MOSE) berichtete, dass die Wahl ohne größere Zwischenfälle verlief, ein Schlüsselfaktor in einer Entität, in der Wahlprozesse oft von lokalen Spannungen begleitet werden.

Zur Gewährleistung der Sicherheit setzte die Regierung von Oaxaca eine umfangreiche Operation ein, die umfasste:

  • 460 Beamte der staatlichen Verkehrspolizei.
  • 2.900 Beamte der Staatspolizei.
  • 140 Beamte der Hilfs-, Bank-, Industrie- und Handels-Polizei.

Der Innenminister Jesús Romero López betonte, dass der Einsatz auch Gebiete mit Konfliktvergangenheit abdeckte und somit sowohl die Bürger als auch das Wahlpersonal schützte.

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