Lateinamerika fordert regionale Einheit angesichts des Venezuela-Konflikts
Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Uruguay und Spanien lehnten die von den USA in Venezuela durchgeführten Militäraktionen ab und forderten "regionale Einheit".
Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Uruguay und Spanien lehnten die von den Vereinigten Staaten in Venezuela durchgeführten Militäraktionen ab und forderten gleichzeitig die Aufrechterhaltung der regionalen „Einheit“.
In einer Erklärung des kolumbianischen Außenministeriums, die von den sechs Ländern unterzeichnet wurde, wurden vier Kernpositionen zu den Ereignissen in Venezuela am 3. Januar 2026 dargelegt.
Im ersten Punkt äußerten sie „tiefe“ Besorgnis und Ablehnung gegenüber den Militäraktionen, die sie als unilateral durchgeführte Handlungen betrachteten, da diese gegen grundlegende Prinzipien des Völkerrechts verstießen, insbesondere gegen das Verbot der Androhung und Anwendung von Gewalt sowie gegen die Achtung der Souveränität und territorialen Integrität der Staaten.
„Diese Aktionen stellen einen gefährlichen Präzedenzfall für den regionalen Frieden und die Sicherheit dar und gefährden die Zivilbevölkerung“, so die Erklärung.
„Diese Aktionen stellen einen gefährlichen Präzedenzfall für den regionalen Frieden und die Sicherheit dar und gefährden die Zivilbevölkerung“, so die Erklärung.
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Der politische Prozess muss von den Venezolanern geführt werden
Der zweite Punkt, der von den sechs Ländern dargelegt wurde, betont, dass die Situation in Venezuelaausschließlich auf friedlichem Wege, durch Dialog, Verhandlungen und Achtung des Volkswillens, ohne Einmischung von außen und unter Einhaltung des Völkerrechts, gelöst werden muss.
„Wir bekräftigen, dass nur ein inklusiver politischer Prozess, der von den Venezolanern geführt wird, zu einer demokratischen, nachhaltigen und die Menschenwürde achtenden Lösung führen kann“.
„Wir bekräftigen, dass nur ein inklusiver politischer Prozess, der von den Venezolanern geführt wird, zu einer demokratischen, nachhaltigen und die Menschenwürde achtenden Lösung führen kann“.
Der dritte Punkt bekräftigt den Charakter von Lateinamerika und der Karibik als Friedenszone, die auf gegenseitigem Respekt, der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten und der Nichteinmischung aufbaut.

Aufruf an die UN zur Deeskalation von Spannungen
In diesem Sinne forderten die sechs Länder, unabhängig von politischen Differenzen, zur „regionalen Einheit“ auf, angesichts aller Aktionen, die die regionale Stabilität gefährden.
„Wir fordern den Generalsekretär der Vereinten Nationen und die Mitgliedstaaten der zuständigen multilateralen Mechanismen nachdrücklich auf, ihre guten Dienste zu nutzen, um zur Deeskalation der Spannungen und zur Wahrung des regionalen Friedens beizutragen“.
„Wir fordern den Generalsekretär der Vereinten Nationen und die Mitgliedstaaten der zuständigen multilateralen Mechanismen nachdrücklich auf, ihre guten Dienste zu nutzen, um zur Deeskalation der Spannungen und zur Wahrung des regionalen Friedens beizutragen“.
Schließlich äußerten sie ihre Besorgnis über jeden Versuch der staatlichen Kontrolle, Verwaltung oder Aneignung natürlicher oder strategischer Ressourcen durch externe Akteure, da solche Handlungen „unvereinbar“ mit dem Völkerrecht seien und eine Bedrohung für die politische, wirtschaftliche und soziale Stabilität der Region darstellen.
Darüber hinaus erinnerte Präsidentin Claudia Sheinbaum am Montag, dem 5. Januar, während der morgendlichen Pressekonferenz daran, dass heute der Sicherheitsrat der
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