Sheinbaum und Trump im Gespräch: Themen und Reaktionen
Präsidentin Claudia Sheinbaum sprach am 12. Januar 2026 mit Donald Trump über die Stabilisierung der Beziehungen nach Maduros Verhaftung und US-Drohungen.
Am Montag, dem 12. Januar 2026, führte Präsidentin Claudia Sheinbaum ein Telefongespräch mit ihrem US-Amtskollegen Donald Trump. Ziel war es, die Kommunikationskanäle nach der Verhaftung von Nicolás Maduro am 3. Januar und den Warnungen des Weißen Hauses bezüglich möglicher militärischer Invasionen auf nationalem Territorium zu stabilisieren.
Um diesem Annäherungsprozess einen institutionellen Charakter zu verleihen, wurde die mexikanische Präsidentin von den Sekretären Juan Ramón de la Fuente (Auswärtige Angelegenheiten) und
Diese technische Abstimmung ist bedeutsam; sie stellt einen Versuch dar, die bilaterale Agenda von der deklarativen Ebene auf formelle Kooperationstische zu verlagern, um die Unsicherheit, die durch die Möglichkeit unilateraler Handlungen entstanden ist, zu mildern.
Die Herausforderung Sicherheit angesichts interventionistischer Rhetorik
Unter dieser Prämisse konzentrierte sich das Gespräch mit Sheinbaum auf die Reduzierung des Drogenhandels und die Grenzsicherheit, Themen, die nach Trumps jüngsten Äußerungen gegenüber Fox News weltweit an Bedeutung gewonnen haben.
In diesem Interview erklärte der US-Präsident, dass „die Kartelle Mexiko kontrollieren“ und versicherte, dass seine Regierung Bodenoperationen zur Bekämpfung einleiten würde, was die nationale Souveränität unter Alarmbereitschaft setzte.
Als Reaktion auf dieses Szenario betonte Sheinbaum im Telefongespräch, dass „Zusammenarbeit und Kooperation im Rahmen des gegenseitigen Respekts immer Ergebnisse bringen“ – eine Haltung, die versucht, der harten Außenpolitik von Trump diplomatisch entgegenzuwirken.
Bis zum Redaktionsschluss hat sich der US-Präsident bedeckt gehalten, was die Details des Austauschs angeht, und keine Kriterien veröffentlicht, die auf eine Änderung seiner Rhetorik hindeuten würden.
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Der Anker der wirtschaftlichen Stabilität
Über die Spannungen im Bereich Sicherheit hinaus war die explizite Einbeziehung der Handels- und Investitionsrubriken ein Brennpunkt für den Privatsektor.
Diese Behandlung deutet auf die Absicht beider Verwaltungen hin, die Funktionsfähigkeit des T-MEC abzusichern und den Kapitalfluss unabhängig von den politischen Spannungen, die der aktuelle geopolitische Kontext hervorgerufen hat, zu schützen.
Wie erwartet, löste der Dialog unmittelbare Reaktionen im mexikanischen Gesetzgeber aus. Senatoren und Abgeordnete, darunter Nora Ruvalcaba und José Narro Céspedes, hoben hervor, was sie als eine Führung „mit Haltung“ bezeichneten, und bekräftigten, dass die Beziehung zum nördlichen Partner auf Kooperation und nicht auf Unterwerfung basieren müsse.
Für die Geschäftswelt wird dieser erste Kontakt im Jahr 2026 als notwendiger Schritt zur Risikominimierung und zur Suche nach Stabilität in einem Jahr interpretiert, das sich als größere Herausforderung für die nordamerikanische Integration abzeichnet.
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