Mittwoch, 4. Februar 2026
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Registrierung von Telefonleitungen: Wie viele Nummern darf eine Person haben?

Registrierung von Telefonleitungen: Wie viele Nummern darf eine Person haben?

Ab dem 9. Januar 2026 gilt in Mexiko ein obligatorisches Register für Mobilfunkleitungen, das jede aktive Nummer mit der CURP und einem amtlichen Ausweis verknüpft.

Seit dem 9. Januar 2026 gilt in Mexiko die obligatorische Registrierung von Mobilfunkleitungen. Dieser Mechanismus schreibt vor, jede aktive Nummer mit der Clave Única de Registro de Población (CURP) und einem gültigen amtlichen Ausweis zu verknüpfen.

Die Bestimmung ergibt sich aus den Richtlinien der Comisión Reguladora de Telecomunicaciones (CRT) und zielt darauf ab, Verbrechen durch nicht identifizierte Anrufe und Nachrichten zu reduzieren.

Sie wird zudem in einem Kontext umgesetzt, in dem die anonyme Aktivierung von SIM-Karten Praktiken wie Erpressung, Betrug und Identitätsdiebstahl ermöglicht hat, laut Daten der Bundesregierung.

Mit dem Inkrafttreten des neuen Systems haben Betreiber wie Telcel digitale und physische Plattformen eingerichtet, damit Nutzer den Vorgang abschließen können.

Mit diesem Prozess entstand jedoch eine der Hauptfragen der Bevölkerung: Wie viele Leitungen kann eine Person unter derselben CURP registrieren und was passiert, wenn dieses Limit überschritten wird? Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.

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Wie viele Mexikaner haben sich im neuen Register für Telefonleitungen angemeldet?

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Was ist das Register für Telefonleitungen?

Die CRT stellte klar, dass die obligatorische Registrierung nicht für Geräte, sondern für aktive Telefonleitungen gilt.

Ebenso betonte sie, dass die Verpflichtung auf der SIM-Karte oder eSIM liegt, auch bekannt als Subscriber Identity Module.

Das heißt, dies ist die Komponente, die den Nutzer im Mobilfunknetz identifiziert und Anrufe, Nachrichten und Datenzugriff ermöglicht.

Nun haben Personen, die ihre Nummer vor dem 9. Januar 2026 erworben haben, 120 Werktage Zeit, die Registrierung abzuschließen. Bei neuen Leitungen erfolgt die Registrierung bei der Aktivierung, ohne Ausnahme.

Welche Daten werden die Telefonanbieter speichern?

In beiden Fällen muss der Nutzer einen amtlichen Ausweis und die CURP vorlegen. Diese Informationen werden von den Telefonunternehmen unter ähnlichen Vertraulichkeitsregelungen wie bei Postpaid-Tarifen verwahrt.

Die Daten, die die Betreiber speichern dürfen, sind in den offiziellen Richtlinien klar festgelegt. Dazu gehören:

  • Vollständiger Name oder Firmenname
  • CURP oder RFC
  • Telefonnummer
  • Art des vorgelegten Ausweises
  • Ergebnis der Identitätsprüfung

Die legte fest, dass diese Informationen durch administrative, technische und physische Maßnahmen geschützt werden müssen.

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Wie viele Nummern darf eine Person haben?

Einer der zentralen Punkte des neuen Registers für Telefonleitungen ist die maximale Anzahl von Leitungen, die eine natürliche Person registrieren kann.

Gemäß Artikel 10 der im Diario Oficial de la Federación veröffentlichten Richtlinien kann jede Person bis zu zehn Mobilfunkleitungen unter derselben CURP registrieren.

Dieses Limit gilt sowohl für bestehende Leitungen als auch für neue Leitungen, unabhängig davon, ob es sich um physische SIMs oder eSIMs handelt.

Die Behörde präzisierte, dass die Obergrenze nicht für juristische Personen oder natürliche Personen mit unternehmerischer Tätigkeit gilt, die mehr Leitungen registrieren können, solange eine Begründung im Zusammenhang mit ihrer geschäftlichen Tätigkeit vorliegt.

Was passiert, wenn das Maximum an registrierten Leitungen erreicht ist?

Wenn eine natürliche Person die zehn registrierten Leitungen erreicht hat, können die Betreiber keine neuen Nummern mehr aktivieren, die mit dieser CURP verbunden sind.

Die Einschränkung bleibt bestehen, bis eine freiwillige Kündigung einer Leitung, eine Änderung des steuerlichen Regimes oder eine dokumentierte Begründung gemäß den geltenden Richtlinien erfolgt.

Diese Kontrolle zielt darauf ab, öffentliche Sicherheit und Schutz personenbezogener Daten in Einklang zu bringen und gleichzeitig einen neuen Standard in der Verwaltung von Mobilfunkdiensten einzuführen.

Die Behörden wiesen darauf hin, dass das System Teil einer größeren Identifikationsstrategie ist, ohne ein zentralisiertes Register in den Händen der Regierung zu schaffen.

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